Bei Heizanlagen konnte in den vergangenen 15 bis 20 Jahren durch eine Steigerung des Wirkungsgrades der Heizkessel auf über 90 Prozent der Brennstoffverbrauch spürbar reduziert werden. Auch hier richtet sich die einzubauende Heizlast nach der Wärmedämmung der Gebäudehülle. Je besser diese ist, desto weniger Wärmeleistung wird benötigt.
Wenn dies in der Planung berücksichtigt wurde, bleibt die Frage nach dem von Ihnen favorisierten Brennstoff. Steigende Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen und weiter wachsende Preise lassen Häuslebauer zunehmend zu Holzpellets oder Stückholz greifen. Deren Anlagen-Installationskosten sind aber ebenso wie deren CO2-Emissionen höher als die von vergleichbaren Heizöl- oder Heizgasanlagen. Dies sollte Sie nicht gleich abschrecken. Denn fehlende Risiken (während Transport, Verarbeitung, Lagerung) und die Tatsache, dass es sich beim Holz um einen nachwachsenden, heimischen Rohstoff handelt, verschaffen diesem Brennstoff eine insgesamt bessere Öko-Bilanz. Nur der Preis wird weiterhin von der Nachfrage bestimmt und dürfte im Gleichklang mit Öl und Gas ansteigen - wenn auch in geringerem Maße.
Fazit: Lassen Sie Ihre Heizanlage in einer ökonomisch und ökologisch sinnvollen Dimension planen, und durch kompetentes Personal einbauen. Für eine fachlich qualifizierte Gesamtplanung Ihres neuen Traumhauses können Sie gerne unsere Bauberater kontaktieren.
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