Wie und was wir atmen, so leben wir. Luft und der in ihr enthaltene Sauerstoff sind wesentliche Faktoren für unser Leben. Für den Stoffwechsel, den Nährstofftransport im Blut und andere Prozesse benötigt der Körper ausreichend sauerstoffhaltige Luft. Doch ist ein ständiges Zufallslüften notwendig und energetisch sinnvoll?
Je besser die Wärmedämmung eines Gebäudes ist, desto höher ist der Anteil am Gesamtwärmeverlust durch Lüftung. Eine Verbesserung dieser Quote stellt daher ein weiteres Sparpotential dar. Wer statt zweimal (Luftwechselrate 2) nur einmal (Luftwechselrate 1) je Stunde die Räume seines 140 qm Einfamilienhauses lüftet, verbraucht ca. 1.800 Liter weniger Heizöl je Jahr. Für einen 4-Personen-Haushalt in diesem EFH genügte eine Luftwechselrate von 0,3 bis 0,25 (alle 3 bis 4 Stunden).
Da die Zufallslüftung viele Nachteile wie etwa eine notwendige Anwesenheit aufweist, entscheiden Sie sich doch besser für Frischluftsysteme als Abluftanlage oder als Zu- bzw. Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG). Voraussetzung für einen ökonomisch und ökologisch sinnvollen Einsatz solcher Anlagen ist eine Luftdichtheit der Gebäudehülle. Auch auf einen fachgerechten Einbau und die regelmäßige Wartung der Anlagen sollte Wert gelegt werden. Und wie bereits für die Solaranlagen und die Wärmedämmung festgestellt wurde, bleibt festzustellen, dass der nachträglich Einbau einer WRG-Anlage kostenintensiver ist als ein sofortiger Einbau in Ihrem neuen Eigenheim.
Für eine fachlich qualifizierte Planung können Sie gerne unsere Bauberater kontaktieren.
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